Die Ausgabe März 2024 des Florian Rotenburg ist erschienen

Auf den Internetseiten der Feuerwehren unseres Landkreises dürfte sich jetzt die neue Ausgabe des Florian Rotenburg einfinden.

Ausführlich berichtet das Mitteilungsblatt der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Rotenburg/Wümme wieder über das Einsatzgeschehen in unserem Landkreis, Versammlungen, besondere Ereignisse und liefert Hintergrundwissen zu aktuellen Feuerwehrthemen.

Wer die PDF-Version des Florian Rotenburg gerne bereits jetzt lesen möchte findet sie als Download entweder direkt auf der Florian Rotenburg Homepage, oder auch hier bei uns im Downloadbereich.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Europaweiter Tag des Notrufs am 11. Februar

Europaweit gibt es seit 2009 den 112-Tag. Dieser findet jeweils am 11. Februar statt. Passenderweise ergeben die ersten Ziffern dieses Datums ja den Wert 112. Ziel ist mit diesem Tag auf den kostenfreien Notruf aufmerksam zu machen und seine Bekanntheit zu erhöhen.

Wie zahlreiche andere Feuerwehren nutzen auch wir hiermit den Anlass, um Informationen zum Notruf zu teilen. Was in diesem Zusammenhang die Meisten vielleicht noch nicht wissen, egal wo es in Europa brennt, mit dem Notruf über die 112 ist Hilfe schnell gerufen. Die Rufnummer 112 ist in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in den Mobilfunknetzen verbindet die 112 uns automatisch mit der jeweils zuständigen Notrufzentrale.

Wer bei der 112 anruft kann sich sicher sein, die Person die den Anruf beantwortet, ist auf Notfälle vorbereitet. Bei uns sind das Mitarbeiter der Verbundleitstellen der Landkreise Harburg, Heidekreis und Rotenburg (Wümme). In der Regel landet der Anruf dann bei der jeweils örtlich zuständigen Leitstelle und wird nur wenn diese verhindert ist an eine der anderen weitergeleitet. Für uns im Landkreis Rotenburg (Wümme) ist das Einsatzleitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Zeven. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage speziell geschult und können Dich auch bei medizinischen Notfällen telefonisch unterstützen bis zum Beispiel der Rettungsdienst eintrifft. Wählst Du also den Notruf so gibt es einiges zu klären dies geschieht nach einem bewährten Schema.

Das sicd die nach wie vor gültigen vier W - Fragen:

  • Wo ist es passiert?

    Hilfreich ist die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer und natürlich auch der Ort, in dem der Notfall sich ereignet hat. Durch die Leitstelle Zeven wird zwar vornehmlich der Landkreis Rotenburg (Wümme) bearbeitet, aber wie schon eingangs geschrieben kann der Anruf auch zu einer der anderen Leistellen vermittelt werden. Insgesamt dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden. Die Frage nach dem „Wo“ steht mittlerweile an erster Stelle: Sollte das Gespräch danach unterbrochen werden, so kann zumindest Hilfe an den richtigen Ort geschickt werden!

  • Was ist passiert?

Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert. Beim Brand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, bei einem Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.

  • Wer ruft an?

Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann. Das „Wer“ ist durch moderne Technik wie beispielsweise die Rufnummernübertragung mittlerweile nicht mehr ganz so wichtig – eine persönliche Ansprache durch die Leitstelle kann aber nicht nur für Kinder auch eine beruhigende Wirkung in einer stressigen Situation entfalten.

  • Warten auf Rückfragen!

Aufregung und Anspannung sind absolut normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen wird, so ist das nicht schlimm. Die routinierten Leitstellenmitarbeiter werden dies abfragen. Daher sollte man nie von sich auch auflegen, sondern warten, bis die dem Notruf antwortende Stelle erklärt hat, dass sie alle Informationen erhalten hat.

So einfach ist das Absetzen eines Notrufs und das beste, das Ganze funktioniert wie gesagt Europaweit!

Tannenbaumsammlung der Elsdorfer Jugendfeuerwehr

Unsere Jugendfeuerwehr hat auch in diesem Jahr am 13.01.2024 mit Unterstützung von ortsansässigen Landwirten Tannenbäume gesammelt.

Wie schon in den Vorjahren fand die Sammlung am zweiten Samstag im neuen Jahr statt. Trotz der nasskalten und somit nicht gerade idealen Witterungsbedingungen haben alle tatkräftig mit angepackt und wieder gerne die Entsorgung der immer grünen Bäume übernommen. Über die im Rahmen der Sammelaktion bei unserer Jugendfeuerwehr eingegangenen Spenden freut diese sich sehr! Sie wird die Gelder nutzen, um den Jugendlichen interessante Übungsdienste und spannende Aktionen bieten zu können.

Los geht es zum Beispiel schon am Sonntag, den 28. Januar mit dem ersten Jugendfeuerwehr Kino-Tag 2024. An diesem Tag werden Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis gemeinsam ins Kino nach Bremen fahren und sich dort gemeinsam den Film Wonka ansehen!

Bist du zwischen 10 und 16 Jahren alt und interessierst Dich für die Feuerwehr? Dann mach bei uns mit und komm zu unseren spannenden Diensten, die jeden Montag von 18:30 bis 19:30 Uhr in unserem Feuerwehrhaus stattfinden! 

DFV - Sicherheitstipps der Feuerwehr zum Jahreswechsel

Logo DFVUnachtsamer Umgang mit Feuerwerk häufig Ursache / Örtliche Regelungen beachten

Berlin – Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und Unfälle: Einer Million Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. Häufig werden Verletzungen und Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:
 

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her oder erwerben illegal vertriebenes Feuerwerk. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

Die Feuerwehren wünschen den Menschen in Deutschland einen unfallfreien Jahreswechsel.

Sicherheitsprüfung unseres TLF 3000 bei der FTZ in Zeven

Sicherheitsprüfung unseres TLF 3000 bei der FTZ in Zeven

Am 18.12.2023 war unser TLF 3000 bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Landkreises Rotenburg (Wümme) zu Gast um der sogenannten Sicherheitsprüfung oder auch kurz SP unterzogen zu werden.

Die SP ist eine zusätzliche Prüfung neben der alle 24 Monate stattfindenden Hauptuntersuchung. Wie bei der Hauptuntersuchung werden die Fahrzeuge bei der SP von einem unabhängigen Prüfer überprüft. Ziel ist es frühzeitig Verschleißteile zu erkennen und für deren rechtzeitigen Austausch zu sorgen. Dies schafft zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr und hilft Verkehrsunfälle zu vermeiden.

Für Kraftfahrzeuge der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes, die die eine Gesamtmasse von > 7,5 t besteht seit 01.12.1999 die Pflicht zur Durchführung der SP. Bei uns in Niedersachsen gelten für diese großen Einsatzfahrzeuge damit folgende Prüffristen:

  • Hauptuntersuchung ( HU ) - 24 Monate
  • Sicherheitsprüfung ( SP ) - 12 Monate
  • Abgasuntersuchung ( AU ) - 24 Monate

Für alle dies es ganz genau wissen wollen haben wir alle Angaben auch noch einmal als PDF-Dokument: Prueffristen Feuerwehrfahrzeuge.

Ist das Fahrzeug ohne Mängel, so wird vom Prüfer die sogenannte Prüfmarke erteilt. Die Prüfmarke wird hinten links am Fahrzeugheck auf der Prüfplakette angebracht. Der Pfeil der Marke zeigt auf den Monat, in dem das Fahrzeug wieder zur SP vorgeführt werden muss. Auf der Prüfplakette sind übrigens die letzten sieben Ziffern/Zeichen der Fahrzeug-Ident.-Nummer vermerkt.

Die Farbkennzeichnungen der Prüfmarke sind identisch mit den Plaketten für die HU:

2009 2015 2021 2027 usw.
2010 2016 2022 2028 usw.
2011 2017 2023 2029 usw.
2012 2018 2024 2030 usw.
2013 2019 2025 2031 usw.
2014 2020 2026 2032 usw.

Unterkategorien

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.