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Bezirkszeltlager der Jugendfeuerwehr 2026 in Zeven
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Bezirkszeltlager der Jugendfeuerwehr 2026 in Zeven

Cord Behrens Informationen 03. Juli 2026
  • Jugendfeuerwehr
  • Zeven
  • Bezrikszeltlager
  • Ferien

In Zeven findet vom 04.-11.07.2026 das Bezirkszeltlager der Jugendfeuerwehr statt. Hierzu werden ca. 1.600 Jugendlichen in der Stadt am Walde erwartet.

Auf dem Veranstaltungsgelände Hinter der Ahe wird in dieser Zeit eine kleine Zeltstadt mit vielen jugendlichen Brandschützern stehen. Die Feuerwehr Zeven ist natürlich stark involviert und arbeitet mit Hochdruck daran, allen Teilnehmenden ein tolles Erlebnis und eine schöne Zeit in Zeven zu bereiten.

Au einem eigenen WhatsApp Kanal wird umfassend über das Zeltlager berichtet. Ihr müsst einfach den unten stehenden QR-Code scannen um keine Nachricht zum Zeltlager mehr zu verpassen.

 

NLBK: Spatenstich für den Neubau eines Technikzentrums und einer Feuerwehrtechnischen Zentrale in Celle-Scheuen
Bildrechte: NLBK
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NLBK: Spatenstich für den Neubau eines Technikzentrums und einer Feuerwehrtechnischen Zentrale in Celle-Scheuen

Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) Informationen 03. Juli 2026
  • NLBK

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begann der Neubau eines Technikzentrums des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) mit integrierter Feuerwehrtechnischer Zentrale (FTZ) des Landkreises Celle am Standort Celle-Scheuen. Am traditionellen Spatenstich zum Beginn der Bauphase nahmen Finanzminister Gerald Heere, Landrat Axel Flader, Landesbrandirektor Dieter Rohrberg und NLBK-Präsident Dr. Christian Kielhorn teil.

Bildrechte: NLBK
Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Technikzentrum und FTZ“ werden Ausbildung, Technik und logistische Unterstützung erstmals an einem gemeinsamen Standort gebündelt und gezielt weiterentwickelt. Die Maßnahme stärkt die Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten für Einsatzkräfte und schafft zugleich moderne Werkstatt- und Infrastrukturkapazitäten. Der Neubau umfasst drei Gebäude: ein Technikzentrum, eine große Fahrzeughalle und einen Übungsturm. Mit dem Neubau wird der Standort Celle-Scheuen weiter modernisiert und strategisch auf zukünftige Anforderungen im Brand- und Katastrophenschutz ausgerichtet. Damit bildet das Vorhaben einen weiteren wichtigen Baustein für die Entwicklung des traditionsreichen Ausbildungsstandorts Celle-Scheuen.

„Dieser Neubau zeigt eindrücklich, dass das Land Niedersachsen in Sachen Nachhaltigkeit vorangeht und seine Vorbildfunktion entschlossen wahrnimmt“, erklärte der für das Staatliche Baumanagement zuständige Finanzminister Gerald Heere. „Das zeigt sich bereits bei der Wahl der Baustoffe. Nachhaltigkeit heißt aber auch, langfristig zu denken und in eine Infrastruktur zu investieren, die dauerhaft leistungsfähig bleibt und den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist.“

Landrat Axel Flader führt aus: „Der Neubau schafft wichtige Synergien. Was bisher doppelt durch Land und Landkreis vorgehalten wurde, wird künftig zusammengeführt. In dieser Zeit ist es ein wichtiges Zeichen, dass das bisher größte Bauprojekt für den Zivilschutz im Landkreis Celle begonnen wird. Wir bauen damit auch die Unterstützung für unsere Feuerwehren weiter aus.“

NLBK-Präsident Dr. Christian Kielhorn ergänzt: „Der Neubau des Technikzentrums ist ein bedeutender Schritt für unsere Behörde. Unsere technischen Mitarbeitenden werden hier eine moderne und gut ausgestattete Arbeitsumgebung finden. Mit dem entstehenden Übungsturm werden wir unsere Ausbildungsmöglichkeiten um einen wichtigen Baustein im Bereich der Rettung aus Höhen erweitern. Zudem freue ich mich, dass wir das neue Gebäude in Kooperation mit dem Landkreis Celle betreiben und auf diese Weise den maximalen Nutzen aus den investierten Mitteln ziehen werden.“

Das Gesamtinvestitionsvolumen der Baumaßnahme, an der sich das Land Niedersachsen und der Landkreis Celle entsprechend ihres jeweiligen Nutzungsanteils beteiligen, bemisst sich auf rund 66 Millionen Euro. Eine Fertigstellung der Baumaßnahme ist für das 3. Quartal 2029 vorgesehen.

Quelle: NLBK.Niedersachsen.de

Neue, gemeinsame Regionaleitstelle in Rotenburg (Wümme)
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Neue, gemeinsame Regionaleitstelle in Rotenburg (Wümme)

LK Rotenburg (Wümme) Informationen 05. Dezember 2025
  • Rettungsleitstelle
  • Einsatzleitstelle
  • Landkreis Rotenburg (Wümme)

Gemäß einer Meldung unseres Landkreises wird die gemeinsame neue Regionalleitstelle der Landkreise Rotenburg (Wümme), Harburg, Lüneburg und Heidekreis in Rotenburg (Wümme), im Ortsteil Mulmshorn, gebaut.

Seit 2006 arbeiten die Landkreise Rotenburg (Wümme), Harburg und Heidekreis im Rettungsdienst und Brandschutz in Form eines virtuellen Leitstellenverbundes zusammen, um Servicelevel und Ausfallsicherheit zu verbessern.

Im Oktober 2024 beschlossen die drei Landkreise gemeinsam mit dem Landkreis Lüneburg die Gründung einer gemeinsamen integrierten Leitstelle des Rettungsdienstes und Brandschutzes als kommunale Anstalt des öffentlichen Rechts (Integrierte Regionalleitstelle Lüneburger Heide AöR). Für den Standort einer neuen, gemeinsamen integrierten Regionalleitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr wurde eine Standortanalyse erstellt.
Das Ergebnis steht nun fest. Die neue Leitstelle wird in Rotenburg (Wümme) errichtet.

Bisher hat jeder der drei Landkreise eine eigene Einsatzleitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr. Diese arbeiten im virtuellen Leitstellenverbund bereits eng zusammen. Der Landkreis Lüneburg betreibt aktuell gemeinsam mit dem Land Niedersachsen die Kooperative Leitstelle Lüneburg. Am Standort der gemeinsamen neuen integrierten Regionalleitstelle in Rotenburg (Wümme) werden alle vier Landkreise künftig unter einem Dach zusammenarbeiten. 

Für die Zukunft aufstellen
Ist das Konzept noch zeitgemäß und zukunftsfähig? Diese Frage stellten die Landkreise sich 2023 und gaben eine Gutachteranalyse zur Zukunft des Verbundes in Auftrag, auch mit Blick auf eine Zusammenarbeit des virtuellen Leitstellenverbunds mit dem Landkreis Lüneburg. Der Gutachter empfahl eine Intensivierung der Zusammenarbeit und die Gründung einer integrierten Regionalleitstelle aller vier Landkreise in einer eigenständigen Rechtsform. 

Gründung integrierte Leitstelle
Die Empfehlung wurde 2024 umgesetzt. Alle vier Kreistage beschlossen die Gründung einer gemeinsamen integrierten Leitstelle des Rettungsdienstes und Brandschutzes als kommunale Anstalt des öffentlichen Rechts (Integrierte Regionalleitstelle Lüneburger Heide AöR). Sie wurde durch die gemeinsame Satzung am 18. Februar 2025 rechtskräftig. 

Standortgutachten für gemeinsame Leitstelle
Um die Ressourcen wie Personal, Technik und Gebäude optimal zu nutzen, werden die bisherigen Leitstellen geschlossen und zu einer neuen Leitstelle in einem neuen Gebäude zusammengeführt.
Wo soll der Standort des neuen Gebäudes sein? Ein Standortgutachten, das im Mai 2025 in Auftrag gegeben wurde, sollte darüber entscheiden. 

Kriterien für die Standortvergabe
Die Kriterien zur Standortwahl umfassten bestimmte Ausschlusskriterien, wie zum Beispiel die Mindestfläche, Hochwassergefahr, Nähe zu Störfallbetrieben oder kerntechnischen Anlagen. Konkret bewertet wurden die vorgeschlagenen Grundstücke anhand der Bewertungskriterien Standortsicherheit, wirtschaftliche Faktoren, Standortattraktivität und Realisierungszeit. Die Gewichtung der Kriterien wurde in einem Workshop mit allen vier Landkreisen abgestimmt. 

Wo steht die neue Leitstelle?
Basierend auf den festgelegten Kriterien wurde aus den Vorschlägen der Landkreise der am besten geeignete Standort ermittelt. Im Ergebnis wurden die aufgestellten Kriterien und Gewichtungen am besten durch ein Grundstück in Rotenburg (Wümme), im Ortsteil Mulmshorn, erfüllt. Der Gutachter empfahl daher auf Basis der durchgeführten Nutzwertanalyse, dieses als zukünftigen Standort auszuwählen.

Am 21. November 2025 beschloss der Verwaltungsrat einstimmig, dem Gutachtervorschlag zu folgen und dieses Grundstück als Standort der neuen Regionalleitstelle festzulegen.

Was bedeutet das für unseren Landkreis?
Der gemeinsame Betrieb einer integrierten Regionalleitstelle ist ein wichtiger Baustein, um die Versorgung der Bevölkerung in Notfällen zukunftsfähig zu organisieren. Die Versorgungsqualität und Versorgungssicherheit können auf diese Weise perspektivisch weiter erhöht werden. Gleichzeitig wird die Aufgabenerfüllung effizienter gestaltet. Die Beschäftigten der Landkreise bekommen damit die Möglichkeit, an einen neuen und modernen Arbeitsplatz zu wechseln.

„Ich freue mich, dass wir alle an einem Strang ziehen und uns gemeinsam für Rotenburg als Standort der neuen Regionalleitstelle entschieden haben“, so Landrat Marco Prietz. „Mit der Regionalleitstelle wird sich die Zusammenarbeit zwischen unseren vier Landkreisen weiter vertiefen. Alle Beschäftigten arbeiten von einem Standort aus und bekommen einen modernen Arbeitsplatz, ausgestattet mit der neuesten Technik. Sie versorgen von dort aus die gesamte Region und koordinieren und unterstützen unsere Rettungsdienste, Feuerwehren und Hilfsorganisationen.“ 

Nächste Schritte
Im nächsten Schritt wird mit den Planungen des Bauvorhabens begonnen. Planungen und Bauzeit bis zur Inbetriebnahme der neuen Regionalleitstelle werden mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Rotenburg (Wümme) vom 04.12.2025

DFV: Aktuelle Hinweise zur Vegetationsbrandgefahr vom 22.06.2026
Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V.
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DFV: Aktuelle Hinweise zur Vegetationsbrandgefahr vom 22.06.2026

DFV Informationen 25. Juni 2026
  • Informationen
  • DFV
  • Waldbrandgefahr

Dr. Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrand des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), nimmt angesichts der bisherigen und erwarteten Wetterlage anlässlich einiger Brände aus den letzten Wochen zur Vegetationsbrandlage wie folgt Stellung:

Der DFV verstärkt aufgrund der Wetterentwicklung die Warnhinweise vom 18.06.2026 vor folgendem Hintergrund:

  • Der Waldbrandgefahrenindex (WGI) steigt und wird in weiten Bereichen im Süden und Osten die Stufe 4 sowie ab Mittwoch, den 25.06.26, zuerst in Teilen Niedersachsen, dann in größeren Bereichen Brandenburgs, aber auch in anderen Bundesländern die Stufe 5 (von 5) erreichen!
  • Der Graslandfeuerindex (GFI) steigt ebenfalls und wird quer durch Deutschland weitgehend die Stufe 4 (von 5) erreichen!

1. Bisherige Wetterlage und dadurch bedingte allgemeine Gefahrenlage in der Vegetation

Nach einem in weiten Teilen Deutschlands zu warmen und zu trockenen Winter 2025/2026 folgte bisher ein Frühjahr, das erneut in einigen Bereichen v.a. im Süden und Osten zu wenig Niederschläge bei weiter im langjährigen Vergleich eher zu warmen Temperaturen mit sich brachte.
Weil das so war, konnten die oberflächennahen Wasserspeicher nicht überall ausreichend aufgefüllt werden. Das sieht man zum Beispiel im Helmholtz-Dürremonitor: https://www.ufz.de/index.php?de=37937 (Link auf externe Seite)

Der Wetterverlauf der nächsten Wochen ist aktuell in den verschiedenen Vorhersagemodellen noch von sehr wechselhaften Einflüssen geprägt. Lokal sind hier bei sommerlichen Temperaturen auch stärkere Gewitterereignissen mit Niederschlägen möglich.
Punktuell können die 30-30-30 Warnschwelle (mehr als 30 Grad Lufttemperatur, weniger als 30 % rel. Luftfeuchte und mehr als 30 km/h Wind) und damit lokal sehr schnell auch weitere Erhöhungen des WGI bzw. GFI erreicht werden.

Die Erntezeit für die ersten Getreidesorten steht bevor. Die trockenen Halme bzw. organischen Stäube bei der Ernte sind nicht nur relativ leicht entzündlich, Feuer auf diesen Feldern breiten sich mit dem Wind auch noch sehr schnell aus.

Da bei durchschnittlich in den nächsten Wochen wärmeren Temperaturen in der Langfristprognose (s. unten) relativ wenig ergiebiger Niederschlag erwartet wird, kann in den nächsten Wochen natürlich eine weitere Verschärfung der Lage eintreten!
https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html (Link auf externe Seite) https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html (Link auf externe Seite)

Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der fehlenden Bodenfeuchte in den einigen Gebieten nicht zu unterschätzen.

2. Erwartete Wetterlage – inkl. der Langfristprognose

Die nächsten Wochen werden in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit weitgehend trocken und (etwas zu) warm bleiben.

Die Langfristprognose des European Weather Forecast System (EFFIS) reicht aktuell bis ans Ende der 2. Dekade des Juli 2026 und weist weiter im Durchschnitt zu hohe Temperaturen für weite Teile Europas aus.
https://effis.jrc.ec.europa.eu/apps/effis.longterm.forecasts/ (Link auf externe Seite)

Sollte das so eintreffen, wird es

  • In den meisten Teilen Deutschlands bis weit in den Juli hinein bei etwas zu wenig bis durchschnittlichen Niederschlägen überdurchschnittlich warm.
  • In Südeuropa werden in den nächsten Wochen etwas zu warme Temperaturen mit eher zu wenig Niederschlag erwartet.

3. Grundsätzliche Gefahren bei Änderungen der Wetterlage

Wie man aus dem Dürremonitor auch gut sehen kann: Es gibt in einigen Teilen Deutschland Wasserdefizite in den oberen bis tiefen Bodenschichten. Um diese aufzufüllen, bräuchten wir längeren „Landregen“.

Jede längere Trockenphase kann also schnell wieder zu Problemen wie in den letzten Jahren (2018 – 2020, 2022, 2025) führen.

Wenn es so lange so heiß bleibt, steigt auch die Gefahr der Selbstentzündung von Munitionsresten in Oberflächennähe – wie z.B. als Entstehungsursache für die großen Brände im Sommer 2025 in der Gohrischheide vermutet.
Da dies immer in Gebieten mit mehr Munitionsresten erfolgt, treten dann wieder sofort die begleitenden Probleme in der Brandbekämpfung auf, weil hier von den Kampfmittelräumern i.d.R. schnell größere Sperrradien verhängt werden.

4. Empfehlungen zum Verhalten für die Bevölkerung

Der DFV weist darauf hin, dass insbesondere nach einigen Tagen Sonnenschein die trockenen Pflanzenreste in Bodennähe relativ leicht zu entflammen sind! Das gilt auch, wenn regional „nur“ ein Graslandfeuerindex von 3 gelten sollte.
Ein Feuer breitet sich dann mit dem Wind und hangaufwärts schnell aus.
Alarmieren Sie schon beim Verdachtsfall auf einen Vegetationsbrand die Feuerwehr unter 112.
Geben Sie eine möglichst genaue Orts- bzw. Anfahrtsbeschreibung an; sofern möglich, gern auch mit den GPS-Koordinaten aus Ihrem Smartphone, oder unter Verwendung der Angabe z.B. aus den Forstrettungspunkten (vgl. https://kwf2020.kwf-online.de/rettungspunkte/ (Link auf externe Seite)).
Falls notwendig, weisen Sie die ersten Einheiten der anrückenden Feuerwehr ein, damit der Brandherd schneller bekämpft werden kann.
Sofern es sich um einen Entstehungsbrand handelt, versuchen Sie ihn mit etwas Wasser oder durch Ausstreichen mit einem feuchten Tuch oder einem Ast klein zu halten, wenn das noch gefahrlos möglich ist.

In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass es grundsätzlich unvernünftig ist, in Deutschland sogar teilweise ganzjährig, bzw. überall vom 01.03. bis 31.10. verboten ist, im Wald offenes Feuer zu verwenden oder zu rauchen!

Das gilt auch und insbesondere für Brauchtumsfeuer – wie Sonnwendfeuer etc.

Derartige Feuer können natürlich regional gefahrlos möglich sein, wenn dort in den letzten Wochen genug Niederschläge gefallen sind, um eine wachsende, „feuchte“ Vegetationsschicht am Boden zu haben. Überall wo sich allerdings v.a. trockene Pflanzenreste am Oberboden finden, muss sehr sorgfältig mit offenem Feuer (auch Grillstellen um Häuser oder in Wiesen bzw. eben Sonnwendfeuern) umgegangen werden.
Die trockenen, losen Vegetationsreste können entweder entfernt oder eingeackert werden, um die Zündgefahr zu reduziert. Das Einnässen bringt bei den hohen Temperaturen in der Luft und im Boden recht wenig, weil die Verdunstung am Tag durch die Sonne bzw. durch das Feuer recht hoch ist.
Grundsätzlich sollten ausreichend Löschmittel schnell verfügbar vorgehalten werden. Hier bietet sich v.a. Wasser an. Bei Brauchtumsfeuern sollte sowieso immer eine Absprache mit den Ordnungsbehörden und der Feuerwehr erfolgen. Dies gilt umso mehr für trockene Wetterlagen. Eine Untersagung kann leider die Konsequenz aus trockener (und ggf. sogar noch windiger) Wetterlage, kritischer Umgebung oder anderen zusätzlichen Risikofaktoren sein.

5. Empfehlungen zum Verhalten der Land- und Forstwirtschaft

Maschinen bzw. Arbeiten der Land- und Forstwirtschaft sind leider oft selbst Zündquelle.
Moderne Fahrzeugkabinen sind gedämmt und klimatisiert, der Fahrer bemerkt einen Schaden am Fahrzeug daher oft sehr spät.
Beachten Sie die Anzeigen im Fahrzeug, insbesondere in Bezug auf die Überhitzung oder Überlastung der Motoren und Aggregate.
Warten Sie die Fahrzeuge und Geräte rechtzeitig nach den Herstellervorgaben bzw. Betriebserfahrungen, damit es möglichst nicht zu heiß gelaufenen Lagern, verschmutzten Kühlern, oder durchgescheuerten Hydraulikschläuchen kommt.
Versuchen Sie bei einem Schaden am Fahrzeug eine befestigte Fläche mit nicht brennbarem Untergrund, z.B. einen Forstweg, zu erreichen. Das verhindert eine schnelle Ausbreitung und erleichtert der Feuerwehr die Erreichbarkeit der Einsatzstelle.
V.a. bei Arbeiten in weit abgelegenen Gebieten mit längerer Anfahrt der Feuerwehren: Führen Sie eigenes Löschgerät mit!

6. Empfehlungen für die Feuerwehren

Diese sommerlichen bis tropischen Temperaturen belasten Personal und Fahrzeuge weit mehr als üblich.

Bei Einsätzen ist daher besonderen Wert auf die Auswahl der richtigen (leichten) PSA und Geräte (z.B. D- statt C-Schläuche) sowie ausreichend Reserven und Versorgung (ausreichend Getränke!) zu legen.

Achten Sie bei stationären Tätigkeiten mit laufenden Motoren auf die Lage des Abgasstrahls zur Art der Bodenoberfläche bzw. des dort vorhandenen Bewuchses oder gar trockenen Vegetationsteilen (z.B. Stroh, Heu…).
Zum Ablenken des heißen Abgasstrahls auf weniger kritische Flächen ggf. Abgasschläuche verwenden, Löschwasser (z.B. Schnellangriff eingesetzt durch den Maschinisten) bereithalten.

Bei flächigen Bränden mit längerer Einsatzdauer sollten schnell ausreichend Einheiten für die Brandbekämpfung am Boden, aus der Luft und für die Unterstützung z.B. für die Wasserförderung und den Wassertransport herangezogen werden. Dafür bieten sich die Strukturen des Fähigkeitsmanagements an: https://www.bbk.bund.de/DE/Themen/Krisenmanagement/Faehigkeitsmanagement/faehigkeitsmanagement.html (Link auf externe Seite)
Entsprechend qualifizierte Fachberater können insbesondere bei topographisch schwierigen Lagen, bei Einsätzen mit vielen verschiedenen Beteiligten und bei besonderen Gefahren bzw. unklaren Ausbreitungsprognosen die örtlichen Einsatzleitungen wertvoll unterstützen. Je früher dies angefragt wird, umso schneller kann die Unterstützung bereitgestellt werden.

Die Lufttemperaturen sind die nächsten Tage über bzw. um 30 Grad und die Winde werden in den meisten Landesteilen moderat erwartet. Daher wird es i.d.R. gut möglich sein, die Feuer im Bereich des Entstehungsbrand einzudämmen und zu löschen – wenn sie rechtzeitig gemeldet wurden.
Die Winde können allerdings nach den aktuellen Vorhersagen Anfang Juli lokal auch Böen bis Windstärke 5 (frische Brise) erreichen. Das kann dort zur Beschleunigung und auch zu Richtungsänderungen in der Brandausbreitung führen – sowie nicht vollständig gelöschte Glutnester wieder anfachen! In der Nähe von Gewitterzellen können sich dazu auch eigene Windeffekte bilden, die sich in Richtung und Stärke zu den Vorhersagen unterscheiden können!
Die Feuerwehren sollten daher vorsorglich die lokale Wetterlage und -entwicklung auch im Einsatz beachten. Die Nachlöscharbeiten müssen wie immer sorgfältig durchgeführt und mit einer Brandnachschau verbunden werden.
Aufgrund der Temperaturen von z.T. deutlich über 30 Grad (im Schatten) ist auf geeignete leichte Schutzkleidung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten!

Die Lage kann sich regional durch eine Abkühlung mit einsetzenden Niederschlägen tageweise entspannen. Solange die Temperaturen aber nicht stärker zurückgehen und ergiebige längere Niederschläge fallen, nehmen die Vegetationsbrandrisiken mit jedem weiteren heißen Tag zu.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf diesen Webseiten:

  • Helmholtz-Dürremonitor: https://www.ufz.de/index.php?de=37937 (Link auf externe Seite)
  • DWD-Bodenfeuchte unter vorherrschender Landnutzung (mit Zoom und Historie): https://dwd.de/DE/fachnutzer/landwirtschaft/appl/bf_view/_node.html (Link auf externe Seite)
  • DWD-Graslandfeuerindex: https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html (Link auf externe Seite)
  • DWD-Waldbrandgefahrenindex: https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html (Link auf externe Seite)

Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der geringen Bodenfeuchte in einigen Bereichen höher als üblich. Einsätze im Bergwald der letzten Wochen haben das eindrucksvoll belegt.

Der DFV gibt für seine Mitglieder auch zu diesem Thema Fachempfehlungen heraus, diese umfassen z.B. für den Einsatz bei Vegetationsbränden:
https://www.feuerwehrverband.de/fachempfehlung-vegetationsbrand-aktualisiert/
https://www.feuerwehrverband.de/app/uploads/2022/03/DFV-FE_Luftfahrzeuge_2022.pdf

Die Bund-Länder-offene AG Nationaler Waldbrandschutz hat mit Beteiligung des DFV durch die UAG Ausbildung eine Empfehlung zu den Ausbildungsinhalten der Vegetationsbrandbekämpfung veröffentlicht. Der aktuelle Stand von Mai 2026 ist hier zu finden: https://lernplattform-babz-bund.de/ilias.php?baseClass=ilrepositorygui&cmdNode=wv:ld&cmdClass=ilobjcategorygui&ref_id=148963&item_ref_id=0 (Link auf externe Seite)

Symbolbild einer erhaltenen Cell Broadcast-Entwarnung auf den Smartphone einer Passantin
Quelle: pixabay
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BBK: Cell Broadcast - Entwarnung jetzt möglich

Cord Behrens Informationen 26. November 2025
  • Warntag
  • Warnung der Bevölkerung
  • BBK
  • Cell Broadcast

Wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) am Dienstag, den 25. November 2025 mitteilte steht nun eine neue Funktion beim Cell Broadcast zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können über den Mobilfunkdienst nun auch Entwarnungen erhalten. Diese Neuerung ist ein weiterer Meilenstein in der Weiterentwicklung von Cell Broadcast und dem deutschen Warnsystem. Die technische Umsetzung erfolgte durch das BBK und wurde von einer intensiven Testphase mit den Mobilfunknetzbetreibern begleitet. Dabei wurden die technischen Voraussetzungen der Cell Broadcast-Entwarnungsfunktion innerhalb des Bundeswarnsystems und der Systeme der Betreiber des Mobilfunknetzes ausgiebig erprobt.

„Der kontinuierliche Ausbau unserer Warnsysteme ist zentral für einen modernen Bevölkerungsschutz. Mit der neuen Entwarnungsfunktion wird Cell Broadcast noch verlässlicher und stärkt die Orientierung der Menschen im Krisenfall.“

betont BBK-Präsident Ralph Tiesler

BBK treibende Kraft bei Funktionserweiterung 

Eine Entwarnung über Cell Broadcast ist weder Bestandteil der Technischen Richtlinie DE-Alert noch von der, für alle EU-Mitglieder verbindlichen, rechtlichen Vorgabe „European Public Warning System“ (kurz: EU-Alert).

Cell Broadcast erfüllt somit nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen, mit der Funktionserweiterung geht das BBK sogar noch darüber hinaus. Durch diese Einführung baut das BBK gemeinsam mit seinen Partnern das Warnsystem in Deutschland kontinuierlich weiter aus – für den größtmöglichen Schutz für die Bevölkerung. Zu einer Warnung gehört – abgesehen von möglichen Aktualisierungen im Falle einer Änderung der Gefahrensituation – auch immer eine Entwarnung. Das schafft Klarheit und vervollständigt den Warnzyklus. Denn nur so erfahren die Bürgerinnen und Bürger, wann eine bestimmte Gefahr vorüber ist. Die Entwarnung über Cell Broadcast wurde seit der Implementierung des Warnkanals auf Initiative des BBK hin realisiert. 

Abweichende Warnstufe bei Entwarnung

Aktualisierungen und Entwarnung werden grundsätzlich über die gleichen Warnkanäle verbreitet wie zuvor die Warnung.

Die Warnstufe ist dabei identisch. Bei Cell Broadcast gibt es eine Abweichung: Um die Geräuschbelastung zu reduzieren, werden hier Entwarnungen automatisch in der niedrigsten Warnstufe (Warnstufe 3:Gefahreninformation) ausgegeben.

Das BBK empfiehlt Nutzerinnen und Nutzern, das Smartphone so zu konfigurieren, dass auch die Warnstufe 3 aktiviert ist.

Cell Broadcast: standortbezogen und anonym 

Für Cell Broadcast-Warnungen wird eine Standardtechnologie des Mobilfunknetzes genutzt: Handys und Smartphones registrieren sich automatisch in einer sogenannten Funkzelle, über die ein Netzempfang hergestellt wird. Der Vorteil dabei ist, dass so alle Personen anonym erreicht werden können. Somit wird eine schnelle und unkomplizierte Warnung ermöglicht. Auch bei der Entwarnung werden Cell Broadcast-Nachrichten standortbezogen und anonym ausgesendet.

Hintergrund

Seit dem 23. Februar 2023 können alle Lagezentren der Bundesländer eine Warnung über Cell Broadcast auslösen.

Die Implementierung in den Warnmix stellt eine wichtige Erweiterung der in Deutschland verwendeten Warnkanäle, wie zum Beispiel Sirenen, Radio und Fernsehen, Warn-Apps oder digitale Stadtinformationstafeln dar. Über keinen anderen Kanal werden mehr Menschen erreicht.

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DWD Wettergefahren

Amtliche Wetterwarnungen des DWD

Termine

Freitag3. Juli 2026
2 Veranstaltungen für dieses Datum
  • Gelbetonne
    Veranstaltungsort
    Elsdorf, Deutschland
  • Elsdorfer Pokalwochen 2026
    Uhrzeit 19:30
    Veranstaltungsort
    Elsdorf, Deutschland
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Letzte Einsätze

Fehlalarm
01.07.2026 um 08:38 Uhr
LogIn Park, 27404 Elsdorf
Nr.25/2026
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Fehlalarm
19.06.2026 um 08:52 Uhr
LogIn Park, 27404 Elsdorf
Nr.24/2026
weiterlesen
Fehlalarm
18.06.2026 um 08:38 Uhr
LogIn Park, 27404 Elsdorf
Nr.23/2026
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DWD Waldbrand- gefahrenindex

Waldbrandgefahrenindex des DWD

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