Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Elsdorf

Auf diesen Seiten möchten wir allen Interessierten einen Einblick in unsere Arbeit geben. Auch soll sie den Austausch von Informationen innerhalb unserer Wehr und mit Wehren aus der näheren und weiteren Umgebung fördern. Wir aktualisieren und erweiteren unsere Seiten regelmäßig. Es lohnt sich also, öfter mal bei uns vorbei zu schauen...

Um Missverständnissen vor zu beugen, unser Heimatort liegt in Niedersachsen direkt an der BAB A1 zwischen den Hansestädten Hamburg und Bremen. Wer eigentlich zu den Kameraden aus einer anderen Elsdorfer Wehr wollte, für den haben wir die uns bekannten Links dieser Wehren hier zusammengestellt:

 Mehr zu allen Ortschaften die den Namen Elsdorf tragen, gibt es natürlich auch auf Wikipedia.de.

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Ausbildung mit dem Rauchhaus

Förderverein der Elsdorfer Feuerwehr investiert in neues Ausbildungsmaterial

Elsdorf. Um besser sichtbar und begreifbar zu machen, wie im Falle eines Feuers in einem Wohnhaus unterschiedliche Einflüsse auf die Brandentwicklung wirken, hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Elsdorf zu Ausbildungszwecken ein sogenanntes Rauchhaus angeschafft. Mit dem mehrstöckigen Miniaturwohnhaus kann unter anderem simuliert werden, was bei Öffnen von Türen oder Fenstern geschieht und wann Brandmelder reagieren. „Nicht nur für die etwa 25 Mädchen und Jungs in unserer Jugendfeuerwehr ist das Rauchhaus ein tolles Anschauungsobjekt, auch die gestandenen Feuerwehrleute lassen sich mit den verschiedenen Simulationsfunktionen beeindrucken“, erklärt Sven Sausen, der als engagierter 1. Vorsitzender des Fördervereins die Investition angeschoben hatte. „Darüber hinaus haben wir ein Brandschutzkoffer-Set gekauft, das zahlreiches Experimentiermaterial zur Brandschutzerziehung sowie verschiedene Anschauungsobjekte enthält, die wir auch für Informationsveranstaltungen im Kindergarten oder in der Schule einsetzen. Die kindgerechte Präsentation lässt sich mit dem Einsatz von Spielzeugen und einer Feuerwehr-Stoffpuppe prima anreichern.“

Ortsbrandmeister Cord Behrens weiß, dass Feuerwehrnachwuchs so früh wie möglich gewonnen werden sollte: „Wenn die Kinder früh Gefallen oder sogar Begeisterung für die gute Sache entwickeln, entfalten sie sich meistens in Gruppen, die später schnell in die ‚große‘ Feuerwehr integriert sind.“

Einen wesentlichen Anteil an den Investitionen trägt die Sparkasse Scheeßel, die dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Elsdorf eine Zuwendung in Höhe von 1.000 € aus Mitteln der Sparkassenlotterie Sparen+Gewinnen überwiesen hat. „Das geschah bereits im vergangenen Jahr, als wir uns alle noch mitten in der Pandemie befanden“, blickt Rainer Bassen zurück, der in der Sparkasse Scheeßel das Förderungs-Management verantwortet. „Die Förderung ist sehr gut angelegt – jeder weiß, dass Investitionen oft neue Anreize und Motivationen auslösen. Die wünschen wir nicht nur den Jugendlichen, sondern insbesondere auch den Ehrenamtlichen, denen man nicht genug danke für ihren guten Dienst sagen kann!“

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Extremhitze, Trockenheit und Wind: Feuerwehrexperten warnen vor katastrophalen Bränden in der Vegetation!

Präsidenten von DFV und vfdb appellieren an Bevölkerung: Warnung ernst nehmen, Vorbereitungen treffen

Berlin – Die Gefahr riesiger Vegetationsbrände in Deutschland und anderen europäischen Ländern wird immer größer. Nach Einschätzung von Feuerwehrexperten wird insbesondere die Kombination aus hohen Temperaturen, großen Trockenheit und starken Winden die Lage in den nächsten Tagen weiter verschärfen. Für die kommende Woche haben die Meteorologen für weite Teile Deutschlands Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad und Windgeschwindigkeiten in Böen bis zur Stärke 6 vorhergesagt.

„Es ist zu befürchten, dass die Situation noch gefährlicher werden könnte als im Katastrophenjahr 2018“, sagt Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender des Arbeitskreises Waldbrand im Deutschen Feuerwehrverband (DFV) und Vegetationsbrandexperte der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). „Damals verursachten Waldbrände und Dürre allein in Europa Schäden von 3,9 Milliarden Dollar.“ Als besonders dramatisch sieht Cimolino die Langfristvorhersage, wonach die kritische Wetterlage mit relativ hohen Temperaturen und viel zu großer Trockenheit noch bis in den August anhalten werde.

Nach Beobachtung der Feuerwehren ist trotz Niederschlags in einigen Regionen die Bodentrockenheit und Durchschnittstemperatur derzeit größer als üblicherweise zu Beginn des Sommers. „Diese Ausgangslage wird in weiten Teilen Europas und in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ausgedehnten Vegetationsbränden führen, die sich schnell entwickeln“, betont Cimolino.

Der Gefahrenschwerpunkt werde in Deutschland voraussichtlich in einem mehrere hundert Kilometer breiten Band von Südwesten nach Nordosten liegen. Hier gebe es vermutlich die höchsten Temperaturen und das bei zum Teil frischem Wind (Windstärke 5). Aber auch nicht so extrem von Hitze betroffene Bereiche seien gefährdet. Das gelte insbesondere für das Bergland wegen der Hanglagen, auf denen sich Feuer besonders schnell ausbreiten könne. Die Temperaturen würden auch nachts nur wenig fallen, während gleichzeitig nach der aktuellen Vorhersage ganztägig mit böigem Wind gerechnet werden müsse.

Cimolino weist alle Partner im Einsatz darauf hin, dass die Brandbekämpfung schnell, massiv und gleichzeitig nachhaltig durchgeführt werden müsse: „Jedes Glutnest wird bei dieser Wetterlage spätestens mit auffrischendem Wind sofort wieder für den nächsten Brand sorgen. Insbesondere die Nachlöscharbeiten müssen daher sorgfältig und möglichst mit Wärmebildkontrolle auch aus der Luft durchgeführt werden.“

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse und vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner haben in einem gemeinsamen Appell dazu aufgerufen, die Warnungen und Empfehlungen der Feuerwehrexperten ernst zu nehmen:

  1. Rauchen, offenes Feuer, Grillen etc. ist vom 1. März bis 31. Oktober in den Wäldern in ganz Deutschland (in einigen Ländern ganzjährig!) verboten, sondern auch in allen anderen Vegetationsbereichen zu unterlassen, insbesondere dann, wenn es dort trocken ist. Bitte nutzen Sie dafür befestigte Plätze mit ausreichend großen nicht brennbaren Bodenflächen.
  2. Jeder Verdacht auf ein Feuer sollte sofort über die Notrufnummer 112 gemeldet werden. Je früher ein Brand entdeckt wird, umso schneller kann er noch mit dann guter Aussicht auf Erfolg bekämpft werden.
  3. Geben Sie den Ort des Feuers möglichst genau an. Dazu kann man bekannte Objekte, Wegkreuzungen, oder auch die Rettungspunkte der Rettungskette Forst benutzen. Soweit Sie über ein Mobiltelefon mit einer Standortfunktion verfügen, können Sie auch diese benutzen, um ihren Standort zu übermitteln. Beachten Sie dabei, das ist allerdings unter Umständen nicht die konkrete Lage des z.B. am gegenüberliegenden Berghang gesehenen Feuers!
  4. Die Feuerwehren sollten sich zum Beispiel so vorbereiten:
    1. Kontrolle der Zusatzbeladung Vegetationsbrandbekämpfung.
    2. Geeignete leichte Persönliche Schutzausrüstung bereitlegen und auch bei anderen Einsätzen mitführen.
    3. Kontakte zu den Land- und Forstwirten mit den notwendigen Spezialmaschinen zur Einsatzunterstützung sowie deren konkrete Verfügbarkeit überprüfen.
    4. Unterstützung für den Wassertransport prüfen und aktualisieren (Landwirtschaft, Bauhöfe, Firmen etc.).
    5. Einheiten aus der Vorplanung für überregionale Einsätze sollten ihre Zusammenstellung aktualisieren. (Ferienzeit und eigene Gefahrenlage beachten!)
    6. Einsatztaktik nochmals besprechen, dabei insbesondere auf die Gefahrenlage von schnell laufenden, da windgetriebenen Feuern eingehen!
    7. Überregionale Einheiten – insbesondere auch solche für den Luftfahrzeugeinsatz, die im Rahmen der Amtshilfe angefordert werden sollen, frühzeitig über die vorgesehenen Stellen kontaktieren und um Bereitstellung der entsprechenden Einsatzmittel ersuchen.
    8. Beachten Sie in der Einsatzvorbereitung und im Einsatz die regionale Wetterlage und deren Entwicklung.
  5. Land- und Forstwirte sollten:
    1. Löschmöglichkeiten am Fahrzeug mitführen (zum Beispiel Feuerlöscher)
    2. die Maschinen und deren Motoren vor und nach der Arbeit überprüfen, um zum Beispiel verschmutzte Filter, defekte Hydraulikschläuche etc. zu wechseln.
    3. während der Arbeit ihre Geräte und Maschinen beobachten und bei Problemen (steigenden Temperaturen, Warnungen etc.) die Arbeit unterbrechen, den trockenen Bereich verlassen und auf einem Weg oder einer unbewachsenen Stelle die Maschine kontrollieren.
    4. bei Verdacht auf ein Feuer ebenfalls sofort die Feuerwehr alarmieren.
    5. größere bzw. abgelegenere Arbeitsbereiche zum Beispiel bei der Feldarbeit mit einem Traktor mit Grubber bzw. im Wald bzw. Buschbereich mit einem Wasserfass begleiten. So können bei einem Feldbrand die nicht betroffenen Bereiche mit einem Schutzstreifen gesichert und das Feuer so von der umgehend alarmierten Feuerwehr einfacher und schneller bekämpft werden.
  6. Einheiten zur Luftfahrzeugunterstützung der Behörden für Sicherheit und Ordnung (BOS) sollten ihre Verfügbarkeit prüfen, einen möglichst hohen Klarstand bei den Fluggeräten und Besatzungen vom kommenden Wochenende an bereitstellen und sich darauf einstellen, parallele Anforderungen zu mehreren Einsatzorten abdecken zu müssen.
  7. Unterstützende Behörden oder Firmen sollten ihren Fuhrpark vorbereiten, das heißt Wasserfässer füllen, ggf. notwendige Übergangsstücke bereitlegen.

Der AK Waldbrand hat über den DFV dazu folgende Fachempfehlungen zur Einsatzunterstützung herausgegeben:

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Wettkampfgruppe nimmt erfolgreich am Samtgemeinde Feuerwehrfest in Frankenbostel teil

Insgesamt 13 Feuerwehren konnte Ortsbrandmeister Martin Brinkmann am späten Nachmittag des 02.07.2022 auf der hervorragend von seiner Wehr vorbereiteten Wettkampfbahn in Frankenbostel begrüßen. Bei den gemäß der aktuell gültigen Wettkampfbestimmungen durchgeführten Leistungsvergleichen belegte bei den Gästen die Ortswehr aus Klein Meckelsen den ersten und die Wehr aus Westertimke den zweiten Platz.

Innerhalb der Samtgemeinde gingen die ersten drei Plätze an die gastgebende Wehr aus Frankenbostel (ZE-Grad 0,9991 %), Rüspel-Volkensen-Nindorf (ZE-Grad 0,9955 %) und Heeslingen (ZE-Grad 0,9865 %). Dicht gefolgt von man höre und staune, der Wettkampfgruppe unserer Feuerwehr auf dem sehr respektablen 4. Platz mit einem Zielerreichungsgrad von 0,9728 %! Mit etwas Abstand folgten dann die Wehren aus Hesedorf, Gyhum, Badenstedt, Weertzen, Wistedt, Wiersdorf und Wehldorf auf den weiteren Plätzen.

Eine detaillierte Aufstellung der Ergebnisse findet ihr übrigens hier.

Die fünf Erstplatzierten dieses Samtgemeinde-Feuerwehrfestes haben sich gleichzeitig für den diesjährigen Kreisentscheid qualifiziert. Das bedeutet, dass unsere Wettkampfgruppe neben dem obligatorischen Wettkämpfen der Wettkampfgemeinschaft am 13.08.2022 in Volkensen an einem zusätzlichen Wettkampf teilnehmen darf. Das ist etwas von dem in unserer Wehr mit Sicherheit vor dem diesjährigen Samtgemeindefeuerwehrfest niemand auch nur im entferntesten geträumt hätte. Klar, das so ein Ergebnis ausgiebig beim an die Wettkämpfe anschließenden gemütlichen Beisammensein gefeiert wurde.

Ausgelassen feiern konnte die Wettkampfgruppe unserer Wehr im Anschluss an das Samtgemeinde Feuerwehrfest am 02.07.2022 in Frankenbostel.

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Was die Feuerwehr macht und wer alles dabei ist

In diesem kleinen Animations-Film könnt Ihr mehr über die Feuerwehr bei uns in Niedersachsen erfahren.

Es werden viele interessante Aspekte unserer ehrenamtlichen Tätigkeit eingehend erklärt. Für den einen oder anderen von Euch dürften sich ganz neue Einblicke in unsere tägliche Arbeit ergeben.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim ansehen dieses kleinen Videos.

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